lyrikhefte: für immer nie mehr

Drei Lyrikbände:  für immer nie mehr  I – III 

Die Trilogie “für immer nie mehr I – III”, eine Publikation aus drei Lyrikbänden mit Japanbindung, ist Anfang Februar erschienen. Die Hefte umfassen 208 Seiten mit 137 Gedichten, 60 Fotografien und Begleitworten zu den Themen #pflegeheim #sterbeprozess #tod.
Die Titel lauten:

I. HEIMNOTATE
II. VATER_MUTTER
III. STERBE_SKIZZEN

Ich danke Elke Engelhardt für das Lektorat und Gerd Beudels für die Beratung und Unterstützung bei der Druckvorbereitung.

Die Hefte können direkt bei kunsttherapie@elkebludau.de oder über die sozialen Medien Facebook und Instagram bestellt werden.

Erste Auflage 2026
Alle Rechte vorbehalten. Copyright Elke Bludau, Neuss
Text . Gestaltung . Fotografie : Elke Bludau
Druck : NetMarket PMS GmbH, Elsdorf-Heppendorf
ISBN 978-3-00-085725-6
27,00 € zzgl. Versand

Stimmen und Rezensionen zur Trilogie:

“Gestern sind sie eingetroffen, in schönes Pergamentpapier gehüllt, drei fadengebundende Hefte unter dem Titel „für immer nie mehr“. Das Weiß der Umschläge wird von Heft zu Heft reiner, auch der Faden ist hier reinweiß. Ich kannte den Inhalt bereits und war überzeugt davon, aber die Gestaltung begeistert mich noch einmal zusätzlich. Ganz anders wirken die Fotos im Zusammenspiel mit den schön gesetzten Gedichten, es ist gut sie in der Hand halten zu können, darin zu blättern.
Elke Bludau geht ein Thema an, vor dem viele immer noch zurückschrecken, mit dem viele sich nicht auseinandersetzen möchten, und das uns doch alle betrifft. Es geht nicht nur um den Verlust von Mutter und Vater, um die teilweise skandalösen Zustände in Pflegeheimen, sondern um Tod und Sterben allgemein. Neben allem Abschiedsschmerz gelingt es Elke Bludau spirituelle Türen zu öffnen, die die Leser:innen einladen, sich dem Phänomen des Lebensendes mit Neugier zu nähern. Die Schönheit und Umsicht der Gestaltung zeugen von einer tiefen und bereichernden Auseinandersetzung mit diesem Grenzgebiet. Ich wünsche diesen Heften sehr viele Leser:innen und Lesungen mit anregenden Diskussionen.”
          Elke Engelhardt, Bielefeld
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“Nun ist Elke Bludaus Trilogie auch bei mir angekommen. Jedes Heft in gebrochenen Weißtönen gebunden, Karton, eins weiß wie Schnee , eins in der Farbe von Eierschalen und eins in hellem Beige. Als Kontrast dazu im Inneren die Schatten auf den Fotografien, die die Gedichte begleiten. Mal licht, mal fast schwarz.

Wie das Licht schwindet auf den Bildern und aus dem Abschied von Vater und Mutter. Wie Bilder und Gedichte korrespondieren, sich gegenseitig ergänzen und immer transparenter werden. Bäume, Fenster, Wasser, Vögel.
„Austernlicht”
Der leere Raum vergrößert sich um die Sterbenden. Dann wird der Faden abgeschnitten, der das Buch des Lebens zusammenhält.
Elke hat die Trilogie eigenhändig mit grauer, weißer und rotbrauner Fadenheftung versehen. Am Ende steht die Entrümpelung der Wohnung und die der Worte.
Du traust dich was, Elke. Konfrontierst dich und uns mit dem weißen Nichts, das bleibt, nachdem alles gesagt wurde und ein letzter Atemzug das Zimmer füllt.
„Für immer nie mehr“ ist ein sehr beeindruckendes Vermächtnis. Eine Auseinandersetzung mit dem Ende, das zum Anfang zurückkehrt. Dieser Bewegung lesend nachzudenken, führt in die Weite des Loslassens und der Transzendenz. Was für eine Trilogie.”
          Johanna Hansen, Düsseldorf


“Trilogie der Empfindsamkeit: Elke Bludau hat ein menschlich wie künstlerisch großartiges und tief bewegendes Kompendium zur Endlichkeit vorgelegt. Das dreibändige Werk ist künstlerisch beeindruckend, fein im Gestus und äußerst sorgfältig gearbeitet: Alles atmet das tiefe Verbundensein und das Wissen der Autorin und Künstlerin um diesen Dreiklang der Endlichkeit, zeigt bedingungslose Liebe in Inhalt und Form. Die inhaltsreichen und inhaltsschweren Bände stehen – einen Bogen spannend – unter dem Motto „für immer nie mehr“: Heimnotate (Band I), Vater_Mutter (Band II) und Sterbe_Skizzen (Band III) verbinden im jeweils Begleittext der Autorin festgehaltene Beobachtungen und Erfahrungen, „übersetzt“ in Lyrik und Fotografie und Gestaltung – in allem zeigt sich Elke Bludau einmal mehr als eine auch handwerklich hervorragende wie sensibel schöpfende Künstlerin. Dass sie sich thematisch dem der Endlichkeit innewohnenden Dreiklang so ausdrucksstark gewidmet hat, verdient höchste Anerkennung, Respekt und vor allem viele Leserinnen und Leser. Das wünsche ich Elke Bludau von Herzen. Und: Möge die Leserschaft auch die Entscheider Augen öffnend einschließen, damit die Gesellschaft insgesamt besser lernt und versteht, tatkräftig und mitfühlend, respektvoll und angstfrei die hier so nah gespiegelte Endlichkeit zu begreifen und auch anzunehmen. Es tut gut, gerade vor dem Hintergrund aller in der Gesellschaft vorhandenen Leerstellen und also unbedingt noch zu leistenden Aufgaben den Beitrag „Reflexionen zum Lebensende“ (im Band III) von Prof. Dr. med. Bernd Richter zu lesen. Danke und wie alles Geschriebene in diesen drei Bänden: Leseempfehlung.”
          Maria Klampaeckel


“Ich bin immer wieder beglückt, wenn ich überzeugende Arbeiten meiner ehemaligen Studierenden in den Händen halte. Heute erreichte mich die eindrucksvolle Trilogie:
für immer nie mehr I – III von Elke Bludau.
Hochsensibel in Wort, Bild und Gestaltung
über die Grenzbereiche von Leben und Tod.
„Vielleicht lassen sich Anfang und Ende neu fassen, vielleicht öffnen sich Räume, die als Erweiterung erlebt werden. So könnten sich diffuse und konkrete Ängste um das Ende des Lebens verwandeln. Eine neue Kultur könnte entstehen mit Normalität im Umgang und
würdevollem Diskurs“ so Elke Bludau.”
          Prof. em. Irmgard Sonnen, Düsseldorf


“Schon das Auspacken des Päckchens mit der Lieferung von Elke Bludaus drei Bänden “für immer nie mehr” empfand ich als Geschenk: Das Öffnen der Pappverpackung, aus der ich dann die drei Bände, noch einmal sorgsam in Pergament eingeschlagen, herauszog. Unwillkürlich wusch ich mir die Hände, bevor ich dann auch diesen Umschlag öffnete, und sofort ist alles stimmig: die ausgewählten Papiersorten der drei Hefte (von gedeckt bis hin zu weiß beim letzten Heft), genauso die gewählten Fäden der Japanbindung. In Heft 1 findet sich der rötliche Ton des Fadens in Teilen der Schrift auf dem Einband wieder, ebenso beim blaugräulichen Ton des zweiten Hefts. Beim dritten Heft verschmilzt der weiße Faden fast mit dem Weiß des gewählten Papiers. Was auch auffällt: Die Fadenheftung verändert sich: Sie verkürzt sich von Heft 1 zu Heft 3; nichts hat Elke Bludau dem Zufall überlassen, alles ist stimmig. Fotos, wunderbare Fotos, finden sich frei textbegleitend in allen drei Heften. Mir haben die Fotos bei der Lektüre gut getan, kleine Augenblicke, kleine Möglichkeiten, dem gerade Gelesenen Raum zu geben.

Dann fing ich an zu lesen, chronologisch, natürlich, wenngleich ich retrospektiv denke, dass jeder Band für sich stehen kann.
In Band 1 „HEIMNOTATE“ verdichtet die Lyrikerin ihre Beobachtungen und Erfahrungen in Pflegeheimen. Nicht nur durch ihre jahrelange Arbeit als Kunsttherapeutin kennt sie verschiedene Pflegeheime, sondern später auch als Angehörige. Das Bedürfnis, über diese Erfahrungen zu schreiben, wuchs, gerade weil sie vieles dort als unsäglich erlebt hatte – und Lyrik war für sie die geeignete Form, diesem Bedürfnis Ausdruck zu verleihen. Die Gedichte sind persönliche Zeugnisse, deren Grundlage die Würde der Bewohnerinnen und Bewohner ist, und sie sind Zwiesprache, allen gewidmet, deren alltägliche Not sie im Pflegesystem erlebt hat. Heimnotate.

Im zweiten Band „VATER_MUTTER“, dem gleichzeitig umfangreichsten der drei Bände, nähert sich Elke Bludau mit ihrer Lyrik dem Sterbeprozess der Eltern. „Lyrisches Schreiben“, sagt sie, „ist dabei Wagnis und Möglichkeit, Grenzen des Sagbaren zu erforschen und zu erweitern.“ Ebenso machte es lyrisches Schreiben möglich, „Unfassbares zu ahnen und zu hüten, auch, um dem Sterben in seinen Phasen Respekt zu zollen“, und sich „dabei in Grenzgebieten von Leben und Tod leiten zu lassen.“
Der zweite Band endet mit dem Gedicht „nachruf“ (siehe Foto 2) und ist für mich ein direkter Übergang zum dritten Band „STERBE_SKIZZEN“, in dem Elke Bludau an den Grenzen der Sprache forscht: in der lyrischen Verdichtung von Erfahrungen und Vorstellungen zum Thema Endlichkeit. Sie lässt sich auf Worte ein, „im Versuch, Grenzen in und mit Sprache durchlässiger werden zu lassen.“ Sie begegnet „dem Vagen mit dem Wagnis lyrischer Sprache.“ Etwas eigentlich Unsagbares verliert so seinen Sog ins Leere.

Ich las und las, und pausierte, und las, und pausierte wieder, und schließlich las ich einzelne Gedichte laut: Sprache ist ja auch immer Klang, und vielerlei Einzelheiten erschließen sich mir oft durch das laute Lesen. Das Lautlesen gibt mir die Möglichkeit zum Ertasten. Bludau beschreibt das in ihrem Begleitwort zum dritten Band so: „Es geht um das Ertasten, das Austarieren von Grenzen, um Niemandsland, das ins Wort findet, sich dort bildet. Im Schreibprozess fühlt es sich an wie Landgewinnung an einem unbekannten Nichtort, wenn auch nur an Grenzgebieten.“

Landgewinnung an einem unbekannten Nichtort. Genau das ist es. Und genau das gelingt ihr.
Diese drei Bände sind etwas ganz, ganz Großes. Danke.”
          Heike Suzanne Hartmann-Heesch, Hamburg


“Gestern bei der Ulmer Hauptpost abgeholt. Nun vor mir: Haptisch wohltuend allen Sinnen, Freude dem Aug, das Wort tief. Ich folge ihm, folge dem „geruch einer richtung (Band I), „nahtstellen entlang“ (B. II), bis „ins augenleer, übe an sprachrändern eisklang“ (B. III).
Das Papier, in (verschiedener) Textur und Nuancen wunderbar, die Bilder abwechslungsreich und frei textbegleitend, das Wort leuchtet in Helligkeit, schließt uns auch ein in seine Dunkelheit, lotst uns durch  Zwielicht  ins eigene Ich. Reicht uns die Hand.
Drei Bücher, die dem Leser gewiss zu Lebensbegleiter werden könnten, ich wünsche es ihnen.”
          Ilse Hehn, Ulm


“Elke Bludau (Elke Engelhardt Lektorat): ein großer Wurf.

Eine Trilogie, die ich immer wieder
Zur Hand nehmen
Ins Herz fliegen
An mich heranlassen

werde…
Das weiß ich.”
          Sabine Burkhardt, Schwabach


“Deine Lyrik über Heim und Sterben hat mich sehr bewegt. Es ist nichts was, man „einfach liest“ – es klingt nach, arbeitet, stellt Fragen – und lässt einen demütig zurück.
Es ist diese besondere Dichte, diese sprachliche Kraft und zugleich Zartheit, die dein Werk so außergewöhnlich machen. Passend auch die begleitende Texte dazu.
Die Ausführung ist einzigartig und macht Sinn – wenn man den jeweiligen Band in der Hand hält spürt man es regelrecht.”
          Angelika Eggert, Düsseldorf


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